Künstliche Intelligenz ist zum Alltagsbegriff geworden, wird aber unterschiedlich verwendet. Dieser Beitrag erklärt, was damit gemeint ist und was heutige KI leisten kann.
Definition
KI umfasst Verfahren, mit denen Computer Aufgaben lösen, die Verständnis, Sprache oder Mustererkennung verlangen. Der entscheidende Unterschied zu klassischer Software: KI lernt aus Beispielen, statt jeden Schritt vorgegeben zu bekommen. Aus vielen Daten leitet sie Zusammenhänge ab und wendet sie auf neue Fälle an.
Wie KI funktioniert
Im Kern steht ein Modell, das mit grossen Datenmengen trainiert wird. Beim Training passt das Modell seine internen Werte so an, dass es Aufgaben besser löst. Danach kann es auf neue Eingaben reagieren, etwa eine Frage beantworten oder einen Text zusammenfassen. Die Qualität hängt von den Trainingsdaten und der Aufgabe ab. Wie Sprachmodelle im Detail arbeiten, erklärt der Beitrag Was ist ein LLM?.
Schwache und starke KI
Heutige Systeme sind schwache KI: Sie lösen abgegrenzte Aufgaben wie Übersetzung oder Bilderkennung. Eine starke KI, die wie ein Mensch allgemein denkt, existiert nicht. Diese Unterscheidung hilft, Erwartungen realistisch zu halten.
Beispiele aus der Praxis
In Verwaltung und KMU zeigt sich KI in konkreten Anwendungen: bei Textentwürfen, in der KI-Buchhaltung, bei der Beantwortung von Anfragen oder in der Recherche in eigenen Dokumenten. Der Nutzen entsteht bei wiederkehrenden Aufgaben mit klaren Mustern.
Grenzen
KI kann falsche Angaben erzeugen, die überzeugend klingen. Sie versteht Inhalte nicht wie ein Mensch, sondern erkennt Muster. Deshalb gehört zu jedem Einsatz die Prüfung durch eine Fachperson. Mehr dazu unter KI-Halluzinationen.
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