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IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen

IT-Sicherheit scheitert in KMU selten an fehlender Technik. Sie scheitert daran, dass niemand die Reihenfolge kennt – und deshalb an der falschen Stelle angefangen wird.

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Schloss-Symbolik für IT-Sicherheit im Unternehmen

Grundschutz für KMU und Verwaltungen – ohne Angstverkauf

IT-Sicherheit scheitert in KMU selten an fehlender Technik. Sie scheitert daran, dass niemand die Reihenfolge kennt – und deshalb an der falschen Stelle angefangen wird.

Das Wichtigste in Kürze

IT-Sicherheit heisst für ein KMU nicht, alles abzusichern, sondern das Wichtigste zuerst: eine geprüfte Datensicherung, aktuelle Systeme, saubere Berechtigungen, Zwei-Faktor-Anmeldung und Mitarbeitende, die eine Phishing-Mail erkennen. Diese fünf Punkte verhindern den grössten Teil der Schäden. Alles Weitere baut darauf auf – nicht umgekehrt.

5
Massnahmen decken den Grossteil des Risikos ab
Geprüft
Wiederherstellung testen, nicht nur sichern
2FA
der wirksamste Einzelschritt überhaupt
revDSG
Meldepflichten und Sorgfalt geregelt

Die drei häufigsten Irrtümer

Sie kosten Betriebe regelmässig mehr als jede Sicherheitslücke.

„Wir sind zu klein“

Angriffe laufen automatisiert. Sie suchen nicht nach Namen, sondern nach offenen Türen. Für einen Erpressungstrojaner ist ein 12-Personen-Betrieb ein ebenso gutes Ziel wie ein Konzern.

„Wir haben ein Backup“

Ein Backup, das nie wiederhergestellt wurde, ist eine Vermutung. Ausserdem verschlüsseln moderne Angriffe gezielt auch die Sicherung, wenn sie im selben Netz erreichbar ist.

„Das erledigt die Firewall“

Der häufigste Weg ins Netz ist nicht die Firewall, sondern eine E-Mail und ein Passwort. Technik allein deckt das nicht ab.

IT-Sicherheit, Cyber Security, Datenschutz – die Abgrenzung

IT-Sicherheit umfasst alle Massnahmen, die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Unversehrtheit Ihrer Systeme und Daten sichern – technisch und organisatorisch. Cyber Security ist der Teil davon, der sich mit Angriffen von aussen befasst. Datenschutz regelt, wie mit Personendaten umzugehen ist; er verlangt Sicherheit, ist aber nicht dasselbe.

Für den Betriebsalltag ist die Unterscheidung zweitrangig. Wichtiger ist die Reihenfolge: Zuerst kommt, was einen Totalausfall verhindert (Sicherung und Wiederherstellung), dann kommt, was die häufigsten Einbruchswege schliesst (Updates, Berechtigungen, Zwei-Faktor), und erst danach das Feinere.

1SICHERNBackup, geprüft2AKTUALISIERENUpdates & Systeme3ABSICHERNRechte & Zwei-Faktor4SCHULENMenschen einbeziehen

Die Reihenfolge, die sich bewährt hat

Wer diese vier Schritte in dieser Reihenfolge macht, hat mehr erreicht als mit jedem einzelnen teuren Werkzeug.

1 · Sicherung, die geprüft ist

Mehrere Stände, mindestens eine Kopie ausserhalb des Netzes, und eine Wiederherstellung, die tatsächlich einmal durchgespielt wurde.

2 · Systeme aktuell halten

Betriebssysteme, Anwendungen, Firewall und Router. Die meisten erfolgreichen Angriffe nutzen Lücken, für die es längst eine Aktualisierung gäbe.

3 · Rechte und Anmeldung ordnen

Wer braucht worauf Zugriff – und wer nicht mehr? Dazu Zwei-Faktor-Anmeldung für alles, was von aussen erreichbar ist.

Die Massnahmen im Einzelnen

Nach Wirkung geordnet, nicht nach Preis.

Datensicherung & WiederherstellungMehrere Stände, Kopie ausserhalb des Netzes, jährlich getestet
Zwei-Faktor-AnmeldungFür E-Mail, Fernzugriff und alles, was von aussen erreichbar ist
Update-DisziplinAutomatisiert, überwacht, mit Blick auf Firewall und Router
BerechtigungenWer sieht was – und wer verliert den Zugriff beim Austritt
Schulung der MitarbeitendenPhishing erkennen, im Zweifel nachfragen statt klicken
Netz- und GerätetrennungGäste, Produktion und Büro gehören nicht ins selbe Netz

Wirkung im Verhältnis zum Aufwand

Eine ehrliche Einschätzung, womit ein KMU anfangen sollte.

MassnahmeAufwandWirkung
Geprüfte Sicherung mit Kopie ausser HausMittelSehr hoch – verhindert den Totalverlust
Zwei-Faktor-AnmeldungGeringSehr hoch – stoppt die meisten Kontoübernahmen
Updates automatisiert und überwachtGeringHoch – schliesst die meistgenutzten Lücken
Berechtigungen aufräumenMittelHoch – begrenzt den Schaden im Ernstfall
Schulung der MitarbeitendenGeringHoch – der häufigste Einstiegspunkt ist die E-Mail
Erweiterte AngriffserkennungHochMittel – sinnvoll, wenn die Grundlagen stehen

Was Sie davon haben

Was Sie davon haben, wenn die Grundlagen sitzen.

Für wen diese Grundlagen Pflicht sind

KMU mit Kundendaten

Sobald Sie Personendaten bearbeiten, gilt eine Sorgfaltspflicht – unabhängig von der Betriebsgrösse. Die Grundmassnahmen sind der Nachweis, dass Sie ihr nachkommen.

Verwaltungen und Institutionen

Hier kommt zur Sorgfalt die Nachvollziehbarkeit: Es muss belegbar sein, wer wann worauf Zugriff hatte und wie im Ernstfall reagiert wurde.

IT-Sicherheit mit einem Partner aus der Region

Unser Sitz ist an der Sihleggstrasse in Wollerau, im Bezirk Höfe. Von dort betreuen wir Betriebe in der ganzen Region: Pfäffikon SZ, Freienbach, Richterswil, Wädenswil, Einsiedeln, Lachen und die March, dazu die Stadt Zürich in rund 25 und den Kanton Zug in rund 30 Minuten. Die meisten Anliegen erledigen wir ohnehin per Fernwartung – die Nähe zählt dort, wo jemand vorbeikommen muss.

Häufige Fragen

Was ist IT-Sicherheit?

Alle technischen und organisatorischen Massnahmen, die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Unversehrtheit von Systemen und Daten sichern – von der Datensicherung über Berechtigungen bis zur Schulung der Mitarbeitenden.

Womit soll ein KMU anfangen?

Mit einer Sicherung, deren Wiederherstellung geprüft wurde, und mit Zwei-Faktor-Anmeldung. Diese beiden Schritte verhindern zusammen den grössten Teil der schweren Schäden.

Was kostet IT-Sicherheit?

Die Grundmassnahmen kosten vor allem Sorgfalt, nicht Geld: Sicherung, Updates, Berechtigungen und Zwei-Faktor sind in den meisten Umgebungen bereits vorhanden und müssen richtig eingerichtet werden.

Reicht ein Virenschutz?

Nein. Virenschutz ist eine Schicht von mehreren. Die häufigsten erfolgreichen Angriffe laufen über E-Mail und gestohlene Zugangsdaten – dagegen hilft er nur begrenzt.

Wie oft soll die Wiederherstellung getestet werden?

Mindestens einmal jährlich und nach jeder wesentlichen Änderung an Servern oder Sicherungssystem. Ein ungetestetes Backup ist eine Vermutung.

Was verlangt das revDSG von einem KMU?

Angemessene Sicherheit für Personendaten, Meldung schwerwiegender Verletzungen an den EDÖB und Nachvollziehbarkeit der Bearbeitung. Die technischen Grundmassnahmen sind die Basis dafür.

Brauchen wir eine Cyber-Versicherung?

Sie kann sinnvoll sein, ersetzt aber keine Massnahmen – die meisten Versicherer setzen Sicherung, Updates und Zwei-Faktor ohnehin voraus.

Wie erkennen Mitarbeitende Phishing?

Mit kurzen, wiederkehrenden Schulungen und einer Kultur, in der Nachfragen nichts kostet. Wichtiger als jede Regel ist, dass niemand Angst hat, einen Fehlklick zu melden.

Prüfen wir, wo Sie tatsächlich stehen

Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir die Grundmassnahmen durch und sagen Ihnen, welche bei Ihnen fehlen – ohne Angstverkauf.

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