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Cloud-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen

Die Cloud ist kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Sie lohnt sich dort, wo sie einen konkreten Nachteil beseitigt – und sie kostet Geld, wo man sie nur einsetzt, weil es alle tun.

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Rechenzentrum als Symbol für Cloud-Lösungen für KMU

Was in die Cloud gehört, was bleiben darf – und was es wirklich kostet

Die Cloud ist kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Sie lohnt sich dort, wo sie einen konkreten Nachteil beseitigt – und sie kostet Geld, wo man sie nur einsetzt, weil es alle tun.

Das Wichtigste in Kürze

Cloud-Lösungen verlagern Arbeitsplätze, Server, Daten und Anwendungen in ein Rechenzentrum, statt sie im eigenen Haus zu betreiben. Für die meisten KMU ist die sinnvolle Antwort weder alles noch nichts, sondern gemischt: Microsoft 365 für Zusammenarbeit und E-Mail, Fachanwendungen dort, wo sie am stabilsten laufen, und ein klarer Blick auf die Kosten über fünf Jahre. Wir rechnen beide Wege durch, bevor irgendetwas umzieht – mit Datenhaltung in der Schweiz und Auftragsbearbeitungsverträgen, die dem revDSG standhalten.

5 Jahre
der Zeitraum, über den wir Kosten vergleichen
Gemischt
der Normalfall – nicht alles oder nichts
CH/EU
Datenhaltung, vertraglich geregelt
0
Lizenzprovisionen – wir verdienen nichts an Ihrer Wahl

Drei Gründe, aus denen Cloud-Projekte schiefgehen

Nicht die Technik ist das Problem. Es sind Erwartungen, die nie geprüft wurden.

Die Rechnung wurde nie gemacht

Ein eigener Server kostet einmal viel und dann wenig. Die Cloud kostet jeden Monat gleich viel – dafür ohne Ersatzinvestition. Welcher Weg günstiger ist, hängt an Nutzungsdauer, Datenmenge und Personalaufwand. Wer nicht rechnet, wird überrascht.

Die Leitung wurde vergessen

In der Cloud hängt der ganze Betrieb an der Internetverbindung. Ohne ausreichende Bandbreite und ohne zweiten Weg für den Notfall wird aus einem Leitungsunterbruch ein Betriebsunterbruch – ein Risiko, das es im eigenen Serverraum so nicht gab.

Die Fachanwendung macht nicht mit

Branchensoftware ist der häufigste Stolperstein: Manche läuft in der Cloud einwandfrei, manche nur mit Umwegen, manche gar nicht. Das gehört vor die Entscheidung, nicht danach.

Was „Cloud“ konkret bedeutet

Cloud heisst zunächst nur: Rechenleistung und Speicher stehen nicht bei Ihnen, sondern in einem Rechenzentrum, und Sie zahlen für die Nutzung statt für das Gerät. Praktisch trennt man drei Formen. Fertige Dienste wie Microsoft 365 nehmen Ihnen den ganzen Betrieb ab. Gemietete Server geben Ihnen dieselbe Freiheit wie eigene Hardware, ohne Anschaffung und Serverraum. Und Plattformdienste liegen dazwischen.

Für ein KMU mit fünf bis achtzig Arbeitsplätzen ist die Mischung fast immer die richtige Antwort. E-Mail, Dateien und Zusammenarbeit gehören heute in aller Regel in Microsoft 365 – dort ist der Betrieb im eigenen Haus kaum noch zu rechtfertigen. Fachanwendungen dagegen entscheiden sich einzeln: Was der Hersteller als Cloud-Version anbietet und stabil betreibt, zieht um; was nur mit Verrenkungen läuft, bleibt.

Die Kostenfrage lässt sich nur über die Nutzungsdauer beantworten. Ein Server, den Sie fünf bis sieben Jahre betreiben, ist über diese Zeit oft günstiger als die Miete – wenn man den Betriebsaufwand, den Stromverbrauch und die Ersatzbeschaffung ehrlich einrechnet. Umgekehrt spart die Cloud dort, wo Bedarf schwankt, wo kein Serverraum vorhanden ist oder wo die interne Betreuung fehlt. Wir rechnen beide Wege durch und legen sie nebeneinander.

Bleibt der Datenschutz. Personendaten dürfen ins Ausland, wenn ein angemessener Schutz besteht – die EU gilt als angemessen, die USA nur unter Auflagen. Für heikle Daten empfehlen wir Schweizer Rechenzentren oder eine ausdrücklich europäische Datenhaltung, immer mit Auftragsbearbeitungsvertrag. Das ist keine Formalie: Ohne diesen Vertrag verarbeiten Sie Personendaten ohne rechtliche Grundlage.

1AUFNEHMENSysteme, Daten, Kosten2RECHNENBeide Wege über 5 Jahre3UMZIEHENSchrittweise, mit Rückweg4BETREIBENÜberwacht & gesichert

So gehen wir vor

Kein Stichtag, an dem alles gleichzeitig umgestellt wird. Das geht regelmässig schief.

1 · Bestand und Abhängigkeiten

Welche Systeme gibt es, was hängt woran, welche Fachanwendung verträgt was? Dazu die Internetleitung: Bandbreite, Ausfallsicherheit, Zweitweg.

2 · Beide Wege rechnen

Eigener Betrieb und Cloud über fünf Jahre, mit Betriebsaufwand, Lizenzen, Strom und Ersatzbeschaffung. Sie sehen zwei Zahlen und entscheiden selbst.

3 · Schrittweise umziehen

Erst ein unkritisches System, dann die grossen. Jeder Schritt hat einen Rückweg, solange bis der neue Zustand nachweislich läuft.

4 · Betreiben und überwachen

Cloud heisst nicht wartungsfrei. Zugriffsrechte, Lizenzen, Sicherung und Kosten wollen gepflegt werden – sonst wächst beides: die Rechnung und das Risiko.

Was wir in der Cloud betreiben

Und immer die Frage dazu: Muss es dort liegen, oder ist es dort nur bequemer?

Microsoft 365E-Mail, Dateien, Teams, SharePoint – inklusive Berechtigungen und Härtung
Server in der CloudGemietete Maschinen statt eigener Hardware, mit denselben Freiheiten
Gemischter BetriebWas bleiben soll, bleibt – sauber mit der Cloud verbunden
FachanwendungenEinzeln geprüft: Cloud-Version, Hosting oder weiter im Haus
Sicherung der Cloud-DatenEigene Sicherung – der Anbieter macht das nicht für Sie
Zugriff & IdentitätZwei-Faktor, bedingter Zugriff, saubere Rechte statt Sammelkonten

Eigener Server, Cloud oder gemischt

Die ehrliche Gegenüberstellung – ohne die Cloud schönzurechnen.

KriteriumEigener ServerCloudGemischt
KostenEinmalig hoch, dann tiefMonatlich gleichbleibendPlanbar, mit Investitionsspitzen
ErsatzbeschaffungAlle 5–7 Jahre fälligEntfälltNur für den verbliebenen Teil
Abhängigkeit vom InternetGeringVollständigTeilweise – Kernbetrieb bleibt lokal
SkalierungNur mit neuer HardwareSofort, in beide RichtungenDort flexibel, wo es nötig ist
FachanwendungenAlle möglichNur was der Hersteller anbietetFreie Wahl je Anwendung
BetriebsaufwandBleibt bei Ihnen oder unsBeim Anbieter, dafür VerwaltungGeteilt, dafür zwei Welten

Was Sie davon haben

Was sich ändert, wenn die Entscheidung auf Zahlen beruht statt auf einem Trend.

Für wen sich der Wechsel lohnt

Betriebe vor der Ersatzbeschaffung

Wenn der Server in ein bis zwei Jahren fällig wird, ist der richtige Moment, die Frage zu stellen – nicht erst, wenn er stehenbleibt. Dann entscheidet der Zeitdruck, nicht die Rechnung.

Betriebe mit mehreren Standorten

Wo an verschiedenen Orten oder im Homeoffice gearbeitet wird, löst die Cloud ein echtes Problem: einen gemeinsamen Datenstand ohne Fernzugriff-Bastelei.

Aus der Praxis

Drei Entscheidungen aus der Region. In einer davon war die Antwort: nicht in die Cloud.

Planungsbüro, 18 Arbeitsplätze, Zürichsee

Ausgangslage. Der Server war fünf Jahre alt, die Ersatzbeschaffung stand an. Die Erwartung war, mit der Cloud Geld zu sparen.

Vorgehen. Beide Wege über fünf Jahre gerechnet, inklusive Betriebsaufwand und Lizenzen. Dazu die Prüfung der CAD-Anwendung, die grosse Dateien über die Leitung bewegt hätte.

Ergebnis. Der eigene Server blieb – die Cloud wäre über fünf Jahre teurer gewesen und die Leitung hätte nicht getragen. Umgezogen sind nur E-Mail und Dateiablage nach Microsoft 365.

Handelsunternehmen, 55 Mitarbeitende, Zürich

Ausgangslage. Zwei Standorte, gemeinsamer Datenstand über eine Fernverbindung, die täglich Beschwerden auslöste.

Vorgehen. Dateiablage und Zusammenarbeit nach Microsoft 365, die Fachanwendung auf einen gemieteten Server. Zweiter Internetweg an beiden Standorten.

Ergebnis. Die Fernverbindung entfiel. Die monatlichen Kosten stiegen, die Zeit für Serverbetreuung sank stärker – unter dem Strich ein Gewinn, aber nicht dort, wo er erwartet worden war.

Arztpraxis-Gemeinschaft, 3 Standorte

Ausgangslage. Der Wunsch war ein vollständiger Cloud-Betrieb. Die Praxissoftware bot eine Cloud-Version an, allerdings mit Datenhaltung ausserhalb der Schweiz.

Vorgehen. Prüfung der Datenschutzlage, Rücksprache mit dem Hersteller, Vergleich mit einem gehosteten Betrieb in einem Schweizer Rechenzentrum.

Ergebnis. Entschieden wurde der Schweizer Weg – etwas teurer, dafür ohne Diskussion über Patientendaten im Ausland.

Drei Wege, wie wir einsteigen

Alle drei beginnen mit derselben Frage: Was kostet der heutige Betrieb wirklich?

Kostenvergleich

Wir nehmen Ihre Systeme auf und stellen eigenen Betrieb und Cloud über fünf Jahre gegenüber – mit Hardware, Lizenzen, Strom, Betreuung und Ersatzbeschaffung.

Ergebnis: zwei Zahlen und eine Empfehlung, an die Sie nicht gebunden sind.

Microsoft 365 zuerst

E-Mail, Dateien und Zusammenarbeit ziehen um, der Rest bleibt vorerst. Der Einstieg mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.

Ergebnis: gemeinsamer Datenstand, Homeoffice ohne Bastelei, gehärtete Anmeldung.

Vollständiger Umzug in Etappen

Server, Fachanwendungen und Arbeitsplätze wechseln über Monate, jede Etappe mit Rückweg und Abnahme.

Ergebnis: kein Serverraum mehr – und keine Nacht, in der alles gleichzeitig umgestellt wird.

Wo wir Cloud-Umgebungen betreuen

Unser Sitz ist an der Sihleggstrasse in Wollerau, im Bezirk Höfe. Von dort betreuen wir Betriebe in Pfäffikon SZ, Freienbach, Richterswil, Wädenswil, Einsiedeln, Lachen und der March, dazu die Stadt Zürich in rund 25 und den Kanton Zug in rund 30 Minuten. Was sich aus der Ferne erledigen lässt, erledigen wir aus der Ferne – die Nähe zählt dort, wo jemand vorbeikommen muss: beim Gerätetausch, an der Verkabelung, im Serverraum.

Häufige Fragen

Was sind Cloud-Lösungen?

Rechenleistung, Speicher und Anwendungen, die in einem Rechenzentrum betrieben und nach Nutzung bezahlt werden, statt als eigene Hardware im Haus zu stehen. Von fertigen Diensten wie Microsoft 365 bis zu gemieteten Servern, die sich wie eigene verhalten.

Ist die Cloud günstiger als ein eigener Server?

Nicht grundsätzlich. Über fünf Jahre gerechnet ist ein gut ausgelasteter eigener Server oft günstiger, sofern man Betriebsaufwand und Ersatzbeschaffung ehrlich einrechnet. Die Cloud gewinnt dort, wo Bedarf schwankt, kein Serverraum da ist oder die Betreuung fehlt.

Bleiben unsere Daten in der Schweiz?

Wenn Sie das wollen: ja. Wir arbeiten mit Schweizer Rechenzentren und richten Microsoft 365 so ein, dass Daten in der Schweiz oder der EU liegen. Der Auftragsbearbeitungsvertrag gehört in jedem Fall dazu.

Was passiert bei einem Internetausfall?

In einer reinen Cloud-Umgebung steht der Betrieb. Deshalb gehört zur Planung ein zweiter Weg ins Internet – Mobilfunk oder ein zweiter Anbieter – und die Frage, welche Arbeit auch offline weitergehen muss.

Läuft unsere Branchensoftware in der Cloud?

Das klären wir vorab beim Hersteller. Viele bieten inzwischen eine Cloud-Version an, andere lassen sich auf einem gemieteten Server betreiben, einige laufen nur lokal sinnvoll. Diese Antwort steht am Anfang, nicht am Ende.

Wie lange dauert ein Umzug?

Microsoft 365 für einen Betrieb mit 20 bis 50 Arbeitsplätzen ist in wenigen Wochen erledigt. Ein Serverumzug dauert länger, weil er in Etappen läuft. Wir setzen keinen Stichtag, an dem alles gleichzeitig umgestellt wird.

Sind Cloud-Daten automatisch gesichert?

Nein. Der Anbieter sichert seine Plattform, nicht Ihre Inhalte. Für Microsoft 365 und für Server in der Cloud braucht es eine eigene Sicherung mit eigener Aufbewahrung.

Kommen wir wieder aus der Cloud heraus?

Ja, wenn man es vorher bedenkt. Wir achten bei der Auswahl darauf, dass Daten in gängigen Formaten exportierbar bleiben und kein Anbieter Sie technisch festhält. Ein Rückweg, den man nie braucht, ist trotzdem etwas wert.

Was kostet die Cloud pro Arbeitsplatz?

Für Microsoft 365 bewegt sich das je nach Ausbaustufe im tiefen bis mittleren zweistelligen Frankenbereich pro Person und Monat. Dazu kommen Betreuung, Sicherung und – falls vorhanden – gemietete Server. Wir stellen die Gesamtrechnung auf, nicht nur den Lizenzpreis.

Brauchen wir noch eine eigene IT, wenn alles in der Cloud ist?

Betreuung ja, Serverraum nein. Zugriffsrechte, Lizenzen, Sicherheit und Kosten wollen gepflegt werden. Was wegfällt, ist die Hardware – nicht die Verantwortung.

Was ist mit Microsoft Copilot und KI-Diensten?

Die setzen auf Microsoft 365 auf und sind nur dann sinnvoll, wenn die Berechtigungen sauber sind. Sonst findet der Assistent Dokumente, die die fragende Person gar nicht sehen dürfte. Aufräumen kommt vor Einführen.

Können wir zuerst nur einen Teil umziehen?

Genau das empfehlen wir. Ein unkritisches System zuerst, Erfahrung sammeln, dann entscheiden. Die meisten Betriebe landen am Ende bei einer Mischung – und das ist kein Kompromiss, sondern die richtige Antwort.

Rechnen wir es durch

Wir stellen eigenen Betrieb und Cloud über fünf Jahre nebeneinander – mit Ihren Zahlen. Das Erstgespräch ist kostenlos, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

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