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Datensicherung für kleine und mittlere Unternehmen

Eine Datensicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung, sondern eine Hoffnung. Der Unterschied fällt genau einmal auf – und dann ist es zu spät.

Kostenloses Erstgespräch
Serverraum als Symbol für die Datensicherung im Unternehmen

Sichern ist einfach. Wiederherstellen ist die eigentliche Aufgabe.

Eine Datensicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung, sondern eine Hoffnung. Der Unterschied fällt genau einmal auf – und dann ist es zu spät.

Das Wichtigste in Kürze

Eine brauchbare Datensicherung für ein KMU erfüllt vier Bedingungen: Sie läuft automatisch, sie liegt zusätzlich ausser Haus, sie ist gegen Verschlüsselung durch Erpressungssoftware geschützt, und sie wird regelmässig zurückgespielt – nicht nur überwacht. Wir richten das ein, betreiben es und weisen die Wiederherstellung mindestens einmal im Jahr nach. Datenhaltung in der Schweiz, Aufbewahrungsfristen nach Ihren Vorgaben, revDSG berücksichtigt.

3-2-1
die Regel, an der wir jede Sicherung messen
jährlich echte Wiederherstellung, protokolliert
CH
Zweitkopie in einem Schweizer Rechenzentrum
Täglich
Kontrolle – nicht nur Meldung bei Fehler

Drei Irrtümer, die Betriebe teuer zu stehen kommen

Alle drei begegnen uns regelmässig – meistens bei Firmen, die überzeugt sind, gut aufgestellt zu sein.

„Das macht doch Microsoft 365“

Microsoft sichert die eigene Infrastruktur, nicht Ihre Inhalte. Gelöschte Postfächer, überschriebene SharePoint-Dateien oder ein kompromittiertes Konto sind nach Ablauf kurzer Fristen weg. Für Microsoft 365 braucht es eine eigene Sicherung – das steht auch in Microsofts Bedingungen.

„Wir haben eine externe Festplatte“

Eine Platte, die dauernd am Server hängt, wird von Erpressungssoftware mitverschlüsselt. Eine Platte, die jemand von Hand wechseln muss, wird irgendwann nicht mehr gewechselt. Beides sind keine tragfähigen Lösungen für einen Betrieb, der von seinen Daten lebt.

„Die Sicherung läuft grün“

Grün heisst: Die Software hat Daten weggeschrieben. Ob sich daraus ein lauffähiger Server oder eine lesbare Datei zurückholen lässt, sagt die Meldung nicht. Das zeigt sich erst beim Rückspielen – und genau das machen die wenigsten, bevor es ernst wird.

Was zu einer vollständigen Datensicherung gehört

Datensicherung ist das planmässige Anlegen von Kopien, aus denen sich der Betriebszustand wiederherstellen lässt. Der Massstab dafür ist die 3-2-1-Regel: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, davon eine ausserhalb des Standorts. Für die meisten KMU heisst das in der Praxis: die Produktivdaten, eine lokale Sicherung für schnelle Rückgriffe und eine verschlüsselte Kopie in einem Schweizer Rechenzentrum.

Dazu kommen zwei Kennzahlen, die vor der Technik geklärt gehören. Die Wiederherstellungszeit sagt, wie lange der Betrieb ohne die Daten auskommen muss – Stunden oder Tage. Der zulässige Datenverlust sagt, wieviel Arbeit im schlimmsten Fall verloren gehen darf – eine Stunde, ein Tag. Aus diesen beiden Zahlen ergibt sich der nötige Aufwand, nicht umgekehrt. Wer sie nicht kennt, kauft entweder zu viel oder zu wenig.

Der Teil, der am häufigsten fehlt, ist die Unveränderbarkeit. Moderne Erpressungssoftware sucht gezielt nach Sicherungen und verschlüsselt sie mit. Eine Kopie, die sich für einen festgelegten Zeitraum nicht ändern oder löschen lässt – auch nicht mit gestohlenen Administratorrechten – ist deshalb kein Luxus, sondern der eigentliche Schutz. Ohne sie ist die Sicherung nur so stark wie das schwächste Passwort im Betrieb.

Und schliesslich die Aufbewahrung. Geschäftsbücher unterliegen in der Schweiz einer Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren; Personendaten dürfen nach revDSG nur so lange aufbewahrt werden, wie es der Zweck erfordert. Beides zusammen heisst: nicht alles ewig, aber das Richtige lang genug. Wir legen die Fristen mit Ihnen fest und halten sie technisch durch, statt sie dem Zufall zu überlassen.

1AUFNEHMENWas muss überleben?2EINRICHTENAutomatisch & ausser Haus3SCHÜTZENUnveränderbare Kopie4PRÜFENRückspielen, nicht hoffen

So gehen wir vor

Vier Schritte. Der vierte ist der, den die meisten auslassen.

1 · Bestand und Anspruch klären

Welche Systeme und Daten braucht der Betrieb, um weiterarbeiten zu können? Wie lange darf es dauern, wie viel darf verloren gehen? Diese beiden Zahlen bestimmen alles Weitere.

2 · Einrichten und automatisieren

Lokale Sicherung für den schnellen Griff, verschlüsselte Zweitkopie im Schweizer Rechenzentrum, Microsoft 365 separat gesichert. Ohne Handgriffe, ohne Platten zum Wechseln.

3 · Gegen Erpressung härten

Die Zweitkopie wird für einen festgelegten Zeitraum unveränderbar. Selbst wer sämtliche Zugänge im Betrieb erbeutet, kann sie in dieser Zeit nicht löschen.

4 · Wiederherstellung nachweisen

Mindestens einmal jährlich spielen wir eine echte Wiederherstellung durch und protokollieren sie. Sie bekommen ein Dokument, das im Ernstfall – und gegenüber Versicherung und Revision – etwas wert ist.

Was wir sichern

Vollständig heisst: Es fehlt nichts, was der Betrieb zum Weiterarbeiten braucht.

Server & virtuelle MaschinenVollständige Abbilder, nicht nur einzelne Ordner
Microsoft 365Exchange, SharePoint, OneDrive, Teams – separat gesichert
ArbeitsplätzeDort, wo lokal gearbeitet wird und nicht alles in der Cloud liegt
Fachanwendungen & DatenbankenAnwendungsgerecht gesichert, nicht im laufenden Betrieb kopiert
KonfigurationenFirewall, Switches, Zugänge – damit auch die Umgebung zurückkommt
Cloud-DiensteWas nicht bei Ihnen liegt, ist trotzdem Ihre Verantwortung

Woran man eine tragfähige Sicherung erkennt

Nicht am Produktnamen. An diesen sechs Punkten.

PunktHäufig anzutreffenSo sollte es sein
ZweitkopieExterne Platte am selben StandortVerschlüsselt in einem Schweizer Rechenzentrum
Schutz vor ErpressungKeiner – die Sicherung hängt am NetzUnveränderbar für einen festgelegten Zeitraum
Microsoft 365Gar nicht gesichertEigene Sicherung mit eigener Aufbewahrung
KontrolleMeldung nur bei FehlerTägliche Sichtprüfung, Eskalation bei Ausbleiben
WiederherstellungNoch nie getestetJährlich durchgespielt und protokolliert
FristenAlles wird ewig aufbewahrtNach Aufbewahrungspflicht und revDSG festgelegt

Was Sie davon haben

Was sich ändert, wenn die Sicherung nicht mehr auf Vertrauen beruht.

Für wen das besonders zählt

Betriebe, deren Arbeit in Daten steckt

Treuhand, Planung, Handel, Industrie, Praxen. Wo Aufträge, Dossiers und Konstruktionen digital vorliegen, ist ein Datenverlust kein IT-Problem, sondern ein Geschäftsproblem.

Verwaltungen und Institutionen

Aktenführung, Nachvollziehbarkeit und gesetzliche Fristen lassen keinen Spielraum. Die Sicherung muss belegbar sein, nicht nur vorhanden.

Aus der Praxis

Drei Fälle aus der Region, anonymisiert. In zwei davon war die Sicherung vorhanden – und trotzdem wertlos.

Treuhandbüro, 25 Arbeitsplätze, Bezirk Höfe

Ausgangslage. Tägliche Sicherung auf ein Gerät im selben Serverraum, Meldungen seit Jahren grün. Eine Zweitkopie ausser Haus gab es nicht, Microsoft 365 war gar nicht gesichert.

Vorgehen. Zweitkopie in ein Schweizer Rechenzentrum, für dreissig Tage unveränderbar. Microsoft 365 separat gesichert. Danach eine vollständige Testwiederherstellung eines Servers.

Ergebnis. Die Testwiederherstellung dauerte länger als erwartet und legte eine fehlende Lizenzdatei offen – genau das, was im Ernstfall Stunden gekostet hätte. Seither wird jährlich getestet.

Handelsbetrieb, 40 Mitarbeitende, Kanton Zug

Ausgangslage. Nach einem Verschlüsselungsangriff waren die Produktivdaten und die angeschlossene Sicherungsplatte betroffen. Zurück blieb ein Stand von elf Tagen zuvor.

Vorgehen. Wiederherstellung aus dem, was übrig war, danach Neuaufbau nach dem 3-2-1-Grundsatz mit unveränderbarer Zweitkopie.

Ergebnis. Elf Tage Arbeit waren verloren. Der Wiederaufbau selbst dauerte zwei Tage – dass es überhaupt so lange dauerte, lag am fehlenden Wiederherstellungsplan, nicht an der Technik.

Gemeindeverwaltung, rund 40 Mitarbeitende

Ausgangslage. Sicherung vorhanden und ausser Haus, aber die Aufbewahrung war nie an die gesetzlichen Fristen angepasst worden: alles wurde unbegrenzt behalten.

Vorgehen. Fristen mit der Kanzlei festgelegt, technisch durchgesetzt, Aktenführung von der Sicherung getrennt.

Ergebnis. Der Speicherbedarf sank deutlich, und die Frage „Wie lange bewahren wir was auf?“ hat seither eine belegbare Antwort – für Revision und Datenschutz.

Fünf Fragen, die eine Sicherung beantworten können muss

Wenn eine davon offen ist, ist die Sicherung eine Annahme, keine Zusage.

Wo wir Datensicherungen betreuen

Unser Sitz ist an der Sihleggstrasse in Wollerau, im Bezirk Höfe. Von dort betreuen wir Betriebe in Pfäffikon SZ, Freienbach, Richterswil, Wädenswil, Einsiedeln, Lachen und der March, dazu die Stadt Zürich in rund 25 und den Kanton Zug in rund 30 Minuten. Was sich aus der Ferne erledigen lässt, erledigen wir aus der Ferne – die Nähe zählt dort, wo jemand vorbeikommen muss: beim Gerätetausch, an der Verkabelung, im Serverraum.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Datensicherung und Archivierung?

Die Datensicherung stellt den Betrieb wieder her – sie hält wenige Wochen oder Monate zurück und wird laufend überschrieben. Die Archivierung bewahrt Geschäftsunterlagen über Jahre unveränderbar auf, weil das Gesetz es verlangt. Beides braucht es, und beides funktioniert anders.

Wie oft sollte gesichert werden?

So oft, wie Sie es verkraften, Arbeit zu verlieren. Für die meisten KMU heisst das: mindestens täglich, für zentrale Systeme mehrmals täglich. Die Frage ist nicht technisch, sondern betriebswirtschaftlich.

Reicht die Sicherung von Microsoft 365 nicht?

Nein. Microsoft sichert die eigene Plattform gegen eigene Ausfälle. Für gelöschte, überschriebene oder von einem übernommenen Konto zerstörte Inhalte gelten kurze Fristen, danach sind sie weg. Eine eigene Sicherung von Microsoft 365 ist deshalb Standard, nicht Zusatz.

Was kostet eine Datensicherung für ein KMU?

Der Preis richtet sich nach Datenmenge, Anzahl Systeme und der geforderten Wiederherstellungszeit. Üblich ist ein monatlicher Betrag pro gesichertem System plus Speicherplatz. Wir rechnen das vorab durch, damit Sie den Betrag kennen, bevor Sie entscheiden.

Liegen unsere Daten in der Schweiz?

Ja. Die Zweitkopie liegt verschlüsselt in einem Schweizer Rechenzentrum. Der Schlüssel bleibt bei Ihnen beziehungsweise in Ihrer Umgebung – der Betreiber des Rechenzentrums kann die Daten nicht lesen.

Was passiert bei einem Erpressungsangriff?

Wir trennen die betroffenen Systeme, stellen aus der unveränderbaren Kopie einen sauberen Stand wieder her und bringen den Betrieb schrittweise zurück. Wie lange das dauert, hängt an den vorher festgelegten Zielen – deshalb legen wir sie fest, bevor etwas passiert.

Testen Sie die Wiederherstellung wirklich?

Ja, mindestens einmal jährlich, mit Protokoll. Bei kritischen Systemen häufiger. Ein Test, der nicht stattgefunden hat, ist der häufigste Grund dafür, dass eine Sicherung im Ernstfall nicht hilft.

Können wir einzelne Dateien selbst zurückholen?

Ja. Für den Alltag – versehentlich gelöschte Datei, falsch überschriebene Version – richten wir einen Selbstbedienungsweg ein. Für alles Grössere übernehmen wir.

Wie lange werden Sicherungen aufbewahrt?

Nach Absprache. Ein üblicher Aufbau ist: tägliche Stände für einige Wochen, wöchentliche für einige Monate, monatliche für ein bis mehrere Jahre. Für aufbewahrungspflichtige Unterlagen braucht es zusätzlich eine Archivierung.

Wir haben schon eine Sicherung. Lohnt sich eine Prüfung?

Fast immer. In den meisten Fällen fehlt einer der vier Punkte: die Kopie ausser Haus, der Schutz gegen Verschlüsselung, die Sicherung von Microsoft 365 oder der Wiederherstellungstest. Die Prüfung dauert wenige Stunden.

Übernehmen Sie auch eine bestehende Lösung?

Ja, wenn sie tragfähig ist. Wir schauen zuerst, was vorhanden ist, und ersetzen nur, was ersetzt werden muss. Eine funktionierende Sicherung wegzuwerfen, weil sie von jemand anderem stammt, wäre teuer und unnötig.

Was ist mit Geräten im Homeoffice?

Wenn dort lokal gearbeitet wird, gehören sie in die Sicherung. Meist ist es aber sinnvoller, die Arbeit so einzurichten, dass nichts nur auf dem Notebook liegt – das löst das Problem an der Wurzel.

Wie belastbar ist Ihre Sicherung?

Eine Prüfung dauert wenige Stunden und beantwortet die einzige Frage, die zählt: Kommen Ihre Daten zurück? Das Erstgespräch ist kostenlos.

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