Ein Netzwerk fällt selten aus. Es wird langsam – und niemand kann sagen, woran es liegt. Genau deshalb messen wir, statt zu raten.
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Verkabelung, Firewall, WLAN – die Grundlage, an der alles andere hängt
Ein Netzwerk fällt selten aus. Es wird langsam – und niemand kann sagen, woran es liegt. Genau deshalb messen wir, statt zu raten.
Netzwerktechnik umfasst alles, was Daten im Haus und nach aussen bewegt: Verkabelung, Switches, Firewall, WLAN und die sicheren Zugänge von unterwegs. Wir planen das nicht nach Gefühl, sondern messen: WLAN-Ausleuchtung mit Messgerät statt Schätzung, Netzwerkverkehr über Tage statt Momentaufnahme. Getrennte Netze für Büro, Gäste und Produktion, eine Firewall mit gepflegten Regeln und ein WLAN, das auch im Lager und im Sitzungszimmer trägt.
Wer sie einzeln behandelt, kauft Geräte. Wer sie zusammen liest, findet die Ursache.
Meist keine Frage der Anzahl Access Points, sondern ihrer Platzierung und Sendeleistung. Zu viele Geräte, zu laut eingestellt, stören sich gegenseitig – der klassische Fehler beim Nachrüsten ohne Messung.
Der Verdacht fällt auf die Leitung, die Ursache liegt oft im Haus: ein alter Switch mit hundert Megabit, eine Sicherung, die tagsüber läuft, ein Gerät, das das Netz mit Datenmüll flutet. Ohne Messung über mehrere Tage bleibt das unsichtbar.
Vorhanden heisst nicht gepflegt. Regeln, die vor Jahren für ein Projekt geöffnet wurden und nie wieder zu gingen, sind der häufigste offene Weg ins Netz – und in keinem Prüfbericht vermerkt, weil nie einer erstellt wurde.
Netzwerktechnik ist die Gesamtheit der Technik, die Daten transportiert: die Verkabelung im Gebäude, die Switches, die sie verteilen, die Firewall an der Grenze nach aussen, die Access Points fürs WLAN und die Zugänge für Mitarbeitende, die nicht im Haus sind. Jedes dieser Teile kann für sich funktionieren und trotzdem in der Summe ein Netz ergeben, das niemand mehr überblickt.
Der wichtigste Entwurfsentscheid ist die Trennung. Ein flaches Netz, in dem Kassensystem, Drucker, Gäste-WLAN, Kamera und Buchhaltung nebeneinanderliegen, ist bequem und gefährlich: Wer ein Gerät übernimmt, steht überall. Getrennte Netzsegmente – für Büro, Gäste, Produktion und Gebäudetechnik – kosten in der Einrichtung wenig und begrenzen im Ernstfall den Schaden erheblich.
Beim WLAN entscheidet die Planung, nicht die Gerätezahl. Wir leuchten die Räume mit einem Messgerät aus, bestimmen daraus Standorte und Sendeleistung und prüfen nach der Montage nach. Ein zu stark eingestelltes Netz ist genauso schlecht wie ein zu schwaches: Die Geräte halten an einem entfernten Access Point fest, statt auf den nächsten zu wechseln. Beton, Metallregale und Glasfronten machen den Unterschied – deshalb misst man vor Ort und rechnet nicht am Plan.
Bleibt der Zugang von aussen. Was früher eine offene Verbindung für „den einen Fall“ war, gehört heute hinter eine Zwei-Faktor-Anmeldung. Und alles zusammen gehört dokumentiert: Netzplan, Adressbereiche, Firewall-Regeln mit Begründung und Datum. Nicht für uns – für Sie, damit ein Wechsel des Dienstleisters jederzeit möglich bliebe.
Am Anfang steht eine Messung. Alles andere ist Raten mit Rechnung.
WLAN-Ausleuchtung mit Messgerät durch alle Räume, Aufzeichnung des Netzverkehrs über mehrere Tage, Bestandsaufnahme von Verkabelung, Switches und Firewall.
Netzsegmente, Adressbereiche, Access-Point-Standorte, Firewall-Regeln. Sie erhalten einen Plan, den auch jemand anderes lesen und weiterführen könnte.
Umstellungen legen wir in Randzeiten. Jeder Schritt hat einen Rückweg, damit am Montagmorgen nichts Überraschendes wartet.
Nach der Montage wird erneut gemessen. Sie bekommen die Werte vorher und nachher, dazu die vollständige Dokumentation – Ihr Eigentum, nicht unseres.
Vom Kabel im Boden bis zum Zugang aus dem Ferienhaus.
Der Unterschied zeigt sich nicht am guten Tag, sondern am schlechten.
| Merkmal | Gewachsenes Netz | Geplantes Netz |
|---|---|---|
| Aufbau | Über Jahre erweitert, niemand kennt alles | Dokumentiert, mit Plan und Adressschema |
| Trennung | Alles in einem Netz | Segmente für Büro, Gäste, Produktion |
| WLAN | Access Points nach Gefühl gesetzt | Ausgeleuchtet, nachgemessen, belegt |
| Firewall | Regeln von früher, Zweck unbekannt | Jede Regel mit Grund, Datum und Durchsicht |
| Zugang von aussen | Offene Ports, gemeinsame Passwörter | Verschlüsselt, mit Zwei-Faktor je Person |
| Fehlersuche | Vermutungen und Gerätetausch | Messwerte und Verlauf |
Was sich ändert, wenn das Netz kein blinder Fleck mehr ist.
Regale aus Metall, Betonwände, Hallen: Umgebungen, in denen WLAN nach Gefühl zuverlässig scheitert. Hier zahlt sich eine Messung am schnellsten aus.
Wo Gästezugang, Fachanwendungen und Gebäudetechnik im selben Haus laufen, ist die saubere Trennung der Netze keine Kür, sondern Voraussetzung für Datenschutz und Nachvollziehbarkeit.
Drei Messungen aus der Region. Zweimal war die vermutete Ursache die falsche.
Ausgangslage. Im Lager brach die Verbindung der Scanner ständig ab. Über die Jahre waren immer mehr Access Points nachgerüstet worden – zuletzt neun auf 600 Quadratmetern.
Vorgehen. Ausleuchtung mit Messgerät. Ergebnis: Die Geräte standen zu dicht und sendeten zu stark; sie störten sich gegenseitig und die Scanner hielten an entfernten Punkten fest.
Ergebnis. Vier Access Points wurden abgebaut, die übrigen neu platziert und leiser eingestellt. Die Abbrüche hörten auf – mit weniger Geräten als vorher.
Ausgangslage. „Alles ist langsam“, vermutet wurde die Internetleitung. Ein grösseres Abonnement war bereits offeriert.
Vorgehen. Aufzeichnung des Netzverkehrs über vier Tage. Es zeigte sich: Ein Switch lief noch mit hundert Megabit, und die Sicherung startete um zehn Uhr morgens.
Ergebnis. Switch ersetzt, Sicherung in die Nacht verlegt. Kosten: ein Bruchteil des grösseren Abonnements, das damit nicht nötig wurde.
Ausgangslage. Gästezugang, Verwaltungsnetz, Schulnetz und Gebäudetechnik liefen in einem gemeinsamen Netz. Aufgefallen war es bei einer Sicherheitsprüfung.
Vorgehen. Segmentierung in vier getrennte Netze, Firewall-Regeln neu geschrieben und jede Regel begründet und datiert.
Ergebnis. Ein übernommenes Gerät im Gästenetz erreicht die Verwaltung nicht mehr. Die Dokumentation liegt bei der Gemeinde – nicht bei uns.
Sechs Fragen, die verhindern, dass Geräte gekauft werden, die das Problem nicht lösen.
Unser Sitz ist an der Sihleggstrasse in Wollerau, im Bezirk Höfe. Von dort betreuen wir Betriebe in Pfäffikon SZ, Freienbach, Richterswil, Wädenswil, Einsiedeln, Lachen und der March, dazu die Stadt Zürich in rund 25 und den Kanton Zug in rund 30 Minuten. Was sich aus der Ferne erledigen lässt, erledigen wir aus der Ferne – die Nähe zählt dort, wo jemand vorbeikommen muss: beim Gerätetausch, an der Verkabelung, im Serverraum.
Die Verkabelung im Gebäude, Switches, Firewall, WLAN-Access-Points und die gesicherten Zugänge von aussen – dazu die Planung, wie diese Teile zusammenspielen, und die Dokumentation, die das nachvollziehbar hält.
Meist weil sie zu stark eingestellt sind oder ungünstig stehen. Geräte halten dann an einem entfernten Access Point fest, statt zum nächsten zu wechseln. Eine Ausleuchtung zeigt das in wenigen Stunden.
Eine Messung vor Ort: Wir gehen die Räume mit einem Messgerät ab und erfassen Signalstärke, Störungen und Nachbarnetze. Daraus ergeben sich Standorte und Einstellungen – und nach der Montage messen wir nach.
Das hängt an Fläche, Anzahl Arbeitsplätzen und daran, was bestehen bleiben kann. Häufig ist nicht ein Neubau nötig, sondern eine gezielte Ergänzung. Die Bestandsaufnahme sagt Ihnen, welcher Fall vorliegt.
Sie begrenzt den Schaden. Wenn ein Gäste-Notebook, eine Kamera oder ein Kassensystem übernommen wird, steht der Angreifer nicht automatisch in der Buchhaltung. Der Aufwand dafür ist gering, der Nutzen im Ernstfall gross.
Sobald es Server, Fachanwendungen oder Zugänge von aussen gibt: ja. Der Router des Internetanbieters reicht für einen Haushalt, nicht für einen Betrieb mit Kundendaten.
Ja. Wir richten verschlüsselte Zugänge mit Zwei-Faktor-Anmeldung ein – pro Person, nicht als gemeinsames Passwort. Offene Ports und geteilte Zugangsdaten gehören abgeschafft.
Eine WLAN-Erneuerung ist in wenigen Tagen erledigt. Verkabelung und Switch-Tausch brauchen mehr Vorlauf, laufen aber in Etappen und meist ausserhalb der Bürozeiten.
Ja, und sie gehört Ihnen: Netzplan, Adressbereiche, Firewall-Regeln mit Begründung, Messprotokolle. Auch damit ein Anbieterwechsel möglich bliebe – wir halten niemanden über fehlende Unterlagen.
Wir wählen nach Anforderung und Budget, nicht nach Partnerprogramm. Für die meisten KMU ist eine solide Mittelklasse die richtige Wahl; wo besondere Anforderungen bestehen, begründen wir die Abweichung.
Ja. Erster Schritt ist immer die Aufnahme: Was ist da, wie hängt es zusammen, was fehlt. Ersetzt wird nur, was ersetzt werden muss.
Auf Wunsch ja. Auslastung, Ausfälle und auffälliger Verkehr werden überwacht – damit ein Problem auffällt, bevor jemand anruft.
Eine Ausleuchtung und eine Verkehrsmessung sagen mehr als jede Offerte. Das Erstgespräch ist kostenlos.