Der Begriff generative KI ist mit Werkzeugen wie ChatGPT bekannt geworden. Dieser Beitrag erklärt, was ihn ausmacht und wo der Unterschied zu anderer KI liegt.
Definition
Generative KI erzeugt neue Inhalte, statt nur zu klassifizieren oder vorherzusagen. Eine ältere KI konnte etwa erkennen, ob eine E-Mail Spam ist. Generative KI schreibt die Antwort auf die E-Mail. Der Unterschied liegt im Erzeugen von etwas Neuem.
Wie sie funktioniert
Das System wird mit sehr vielen Beispielen trainiert und lernt dabei die Muster einer Sprache, eines Bildstils oder einer Programmiersprache. Auf eine Eingabe hin setzt es Wort für Wort oder Element für Element ein Ergebnis zusammen, das zu den gelernten Mustern passt. Bei Text übernehmen das grosse Sprachmodelle, erklärt unter Was ist ein LLM?.
Beispiele
Generative KI schreibt Entwürfe für Schreiben und Berichte, fasst Dokumente zusammen, beantwortet Fragen und erzeugt Bilder. In Verwaltung und KMU sind Textaufgaben der häufigste Einsatz, etwa bei Textentwürfen oder im Kundenkontakt.
Was zu beachten ist
Generative KI erzeugt plausibel klingende Inhalte, die nicht immer korrekt sind. Sie prüft nicht, ob etwas stimmt, sondern ob es zu den Mustern passt. Deshalb gehört zu jedem Einsatz die Kontrolle durch eine Fachperson. Mehr dazu unter KI-Halluzinationen.
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